Autofreies Wohnen fördern 

Im Zusammenhang mit der Einweihung der neuen Bahnstationen «Solothurn Allmend» und «Bellach» (bei der Überbauung Grederhof) begrüssen die Grünen Stadt Solothurn und Lebern die gute ÖV-Erschliessung in deren Umgebung. Sie sehen dabei eine Chance für ökologisch hochwertiges Wohnen und fordern die Gemeinden auf, die Zonenpläne entsprechend so anzupassen, dass möglichst autofreies Wohnen möglich wird.

Die Grünen Stadt Solothurn und Lebern begrüssen die neu geschaffenen Bahnstationen «Solothurn Allmend» und «Bellach» (Grederhof). Durch die Verknüpfung mit den Buslinien entsteht in deren Umfeld eine vorzügliche ÖV-Erschliessung. Die Grünen erwarten deshalb, dass die beiden Gemeinden ihre Zonen- und Gestaltungspläne in diesem Einzugsgebiet entsprechend anpassen. Es entstehen ideale Voraussetzungen für ökologisch hochwertige, möglichst autofreie Wohnbauten. Ein gutes Beispiel für eine solche Bebauung ist die «Autofreie Siedlung Burgunder» in Bern. Diese 80 im Minergie-P-ECO Standard gebauten Mietwohnungen im Besitze einer Pensionskasse sind vollständig vermietet und gänzlich autofrei. Die Grünen fordern die Gemeinderäte von Bellach und Solothurn auf, von ihren Rechten als Planungsbehörde Gebrauch zu machen. Diese einmalige Chance für eine weitsichtige  Stadt- und Dorfentwicklung im Interesse der Allgemeinheit gilt es jetzt zu nutzen.