Für uns gibt es keine Alternative zur Sanierung des Weissensteintunnels

Die vertieften Studie über den Weissensteintunnel haben die Grünen des Kantons Solothurn mit Interesse zur Kenntnis genommen und beteiligen sich am öffentlichen Mitwirkungsverfahren. Klares Fazit, keine der geprüften Alternativvarianten zu einer Tunnelsanierung überzeugt und kann unterstützt werden.

Detaillierte Prüfung verschiedener Sanierungsvarianten notwendig
Beim methodischen Vorgehen kritisieren die Grünen die einseitige Gewichtung der Wirtschaftlichkeit gegenüber der Angebotsqualität. Die Förderung des öffentlichen Verkehrs mit umsteigearmen und schnellen Verbindungen wurde aus Sicht der Grünen klar zu wenig gewichtet. Lange Umwege, teurere Fahrtkosten, unattraktive Verbindungen sind bei den Buslösungen das Ergebnis. Weiterführende Kosten wie die Sanierung der Bahnhöfe, Hindernisfreie Infrastruktur wurden bei der Tunnelsanierung detailliert vorgerechnet, bei den Busvarianten jedoch nicht. Weiter erstaunt, dass nach Veröffentlichung des Berichts weitere Sanierungsvarianten öffentlich wurden. Eine detaillierte Prüfung auch verschiedener Sanierungsvarianten scheint uns daher zwingend.

Lenkungsmechanismen und Einführung des Halbstunden-Takts
Aus Sicht der Grünen ist nur die nachhaltige Tunnelsanierung realistisch. Mit wirksamen Lenkungsmechanismen soll die Bahn attraktiver gemacht und eine Besserstellung der Bahn gegenüber dem Individualverkehr erreicht werden. Die Entwicklung der Frequenzen seit der Wiedereröffnung der Seilbahn und die regelmässigen Pendlerströme stimmen uns zuversichtlich. Eine weitere Attraktivierung sehen wir vor allem durch die Einführung des Halbstunden-Takts für die Solothurn-Moutier-Bahn während den Hauptverkehrszeiten, eine Optimierung der Anschlüsse der Zubringerstrecken, die Aufnahme der Seilbahn Weissenstein in den Tarifverbund und eine bessere und sichtbarere Verknüpfung mit anderen Attraktionen wie den Naturpark Thal, die Jura Wanderwege, Museen usw.

Die Vernehmlassung findest Du hier.

Weissensteintunnel

 

Für Rückfragen: Barbara Wyss Flück, Kantonsrätin, Fraktionspräsidentin, 079 850 58 15