Sammelaktion für die Fair-Food Initiative

Das Anliegen stiess bei der Mehrheit der Marktbesucherinnen und -besucher auf grosses Interesse: die Initiativbögen wurden von fast 300 Personen unterschrieben. Auch die Petitionen für den Erhalt des Provisoriums 8 und der Ludothek fanden grossen Anklang.

Die Fair-Food Initiative verlangt, was für alle selbstverständlich ist: Lebensmittel aus einer naturnahen, umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen. Um dies sicherzustellen, braucht der globale Handel mit Nahrungsmitteln klare ökologische und soziale Leitplanken. Rund die Hälfte aller Lebensmittel wird heute importiert und ihre Herkunft und Herstellung ist oft in vielerlei Hinsicht fragwürdig. Monokulturen, die fruchtbare Böden zerstören, Tierfabriken, in denen Schlachtvieh unter erbärmlichen Bedingungen gehalten wird und Farmen, auf denen Arbeiter ein sklavenähnliches Dasein fristen sind nur drei Beispiele von vielen. Die Initiative setzt auf die Veränderung des Marktes hin zu einem fairen Wettbewerb und einer gerechteren Globalisierung. In der Schweiz sollen grundsätzlich nur Lebensmittel verkauft werden, die mindestens unter den hier geltenden ökologischen und sozialen Standards hergestellt wurden.

Am Nachmittag dann luden die Grünen und auf der Kirchgasse zum Picknick. Zahlreiche Passantinnen und Passanten stiessen dazu und so kam es erneut zu einer Vielzahl spannender Diskussionen.