Schliessung der Asylunterkunft ist St. Florians-Politik

Die Stadt will die Asylunterkunft beim Spital schliessen und hat deshalb den Vertrag mit dem Kanton gekündigt. Doch die in der Stadt herumstehenden Asylbewerber kommen nicht nur von dort, sondern z.B. auch aus Selzach und vom Balmberg. Die Schliessung ist deshalb keine Lösung!An der Versammlung vom 19. September wurde die gleichentags in der Solothurner Zeitung geschilderte Situation mit den vielen dunkelhäutigen Asylbewerbern im Raum Kreuzackerbrücke intensiv diskutiert. Wir Grünen können nachvollziehen, dass viele Passanten sich dadurch bedroht fühlen. Die von der Stadt beschlossene Kündigung der Asylunterkunft beim Spital löst nach unserer Ansicht das  Problem aber nicht. Die Stadt reiht sich damit lediglich in die Liste derjenigen Gemeinden ein, die St. Florians-Politik betreiben: «Löst das Problem, aber bitte nicht bei uns!» Die Grünen fordern vielmehr flankierende Massnahmen. Die Erfahrung am Hauptbahnhof zeigt, dass erhöhte Präsenz von Sicherheitspersonal die Situation wirkungsvoll entschärfen kann.