Sessionsvorschau – November 2014

Die Atmosphäre erwärmt sich und diese Erwärmung wird durch Treibhausgase wie CO2 und Methan verursacht, welche auf menschliche Aktivitäten wie etwa das Verbrennen von fossilen Brennstoffen zurückgehen. Das – sagt die Wissenschaft – sei äusserst wahrscheinlich. Es darf keine Option sein, dass die damit verbundene fatale Entwicklung nicht gestoppt wird. Mit einer Interpellation (Daniel Urech, Dornach) werden die Auswirkungen des Klimawandels auf den Kanton Solothurn und mögliche Reaktionen thematisiert. Die Szenarien für unsere Region zeigen, dass z.B. für die Landwirtschaft (Bewässerung) oder für Fische schwerwiegende Veränderungen drohen, wenn die Temperatur weiter ansteigt. Es ist erfreulich, dass sich der Regierungsrat zur Vision bekennt, bis 2050 den CO2-Ausstoss pro Person und Jahr auf eine Tonne zu begrenzen. Soll diese Vision Realität werden, sind die Politik und die Bürgerinnen und Bürger des Kantons aufgerufen, die notwendigen Massnahmen zur Erreichung dieses Ziels jetzt zu unterstützen.

Unmittelbarer und sofort sind wir im Kanton Solothurn von der Bundespolitik betroffen: Der Bau einer zweiten Gotthardröhre würde andere Projekte, die für den Kanton Solothurn wichtig sein könnten, verzögern oder verhindern. Auch darüber wird an der Kantonsratssession anlässlich einer Interpellation diskutiert. Jeder Franken, den wir am Gotthard verlochen, wird an anderen Orten fehlen. Zudem würde mehr Verkehr durch die Alpen auch den Klimawandel beschleunigen, solange wir hauptsächlich mit Benzinautos durch die Schweiz fahren…