Wo Tauben in Solothurn ein Sandbad nehmen

Rund 30 interessierte Personen folgten der Einladung der Stadtgrünen zur Besichtigung der Taubenschläge in der Jesuitenkirche.

Schon vor der Jesuitenkirche informierten Patrick Schärer (Chef Werkhof) und Taubenvater Markus Morand über die verschiedenen Taubenschläge in der Stadt und ihre Arbeit. Speziell begrüssten sie auch den früheren Taubenvater Otto Marrer.

In den Taubenschlägen wird nicht genistet! Die Tauben haben dort ein Ruheplätzchen, können ein Sandbad nehmen und bereitgestelltes Futter essen. Im Gegensatz zur meist ungeeigneten «wilden» Fütterung ist dieses Futter artgerecht und enthält die nötigen Mineralien. Die leider meist unbelehrbaren «wilden Fütterer» meinen es zwar gut – ihr Futter (häufig Brot, Reis) ist aber Ursache für Taubenkrankheiten wegen Mangelerscheinungen. Kranke Tauben müssen dann beseitigt werden. – Über eine teils wackelige Holztreppe stiegen die Zuhörerinnen und Zuhörer auf den Boden über dem Gewölbe der Kirche, wo sie einen Augenschein nehmen und Fragen stellen konnten. Rund 600 Tauben soll es in der Stadt geben.

Der aktuelle Taubenvater, Markus Morand, und sein Vorgänger, Otto Marrer

Der aktuelle Taubenvater, Markus Morand, und sein Vorgänger, Otto Marrer

Interssiert folgen die Besucherinnen und Besucher des Anlasses auf dem Boden unter dem Dach der Jesuitenkirche den Ausführungen der beiden Taubenväter.

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